Von der Steelpan über die Hang zur Gombadrum
oder von Trinidad und Tobago nach Berlin

Ihren Wurzeln hat das noch junge Instrument Gomba in Trinidad und Tobago. Dort wurde in den 1930er/1940er Jahren aus alten Ölfässern die sogenannte Steelpan oder Steeldrum entwickelt und zum nationalen Instrument.

Von der Karibik trat die Steelpan ihren Zug um die Welt an. Für uns besonders interessant ist dabei vor allem ihre Entwicklung in der Schweiz, wo sie in den 1970er Jahren eine eigene Geschichte begann und sich eine breite Steelband-Szene etablierte. Im Jahr 2000 wurde dort auch als Weiterentwicklung die Hang erfunden, die im Gegensatz zur Steelpan nicht mehr aus einem konkaven, nach innen gewölbten Stahlkörper sondern aus einem konvexen, nach aussen gewölbten Stahkörper hergestellt ist.

Inspiriert von den besonderen Klängen der Hang, experimentierte der us-amerikanische DIY-Instrumenten-Erfinder Dennis Havlena einige Zeit mit alten, leeren Propangasflaschen und -tanks. Er wollte eine ähnlich klingende, aber kostengünstige und leicht selbst zubauende Alternative des Instruments entwickeln. Er nannte das Ergebnis Hankdrum – eine Kombination aus „Hang“ und „Tank“. 2007 veröffentlichte er den Bauplan seines Prototyps als Creativ Common, um auch andere an seiner Idee zu beteiligen. Er selbst sprach sich dafür aus, dass andere seine Idee aufgreifen und Trommeln herstellen. Dennis Havlena möchte lieber weiter Instrumente erfinden. Wir sind gespannt!

Mit großem Interesse und Neugier haben wir seinen Plan aufgegriffen und weiterentwickelt. So entstand in 2009 die Gombadrum. Wegen der Begeisterung die uns beim öffentlichen Spielen in den Parks und auf Plätzen in Berlin entgegengebracht wurde, haben wir uns 2010 entschieden in Kleinserienproduktion zu gehen und unsere Version der Hank zu vertreiben. Alle Trommeln werden jedoch nach wie vor handgefertigt.
 

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